Modul 1. Von Nachhaltigkeit zu Regeneration: Strategische Neuausrichtung von Organisationen
Detaillierte Übersicht
Allgemeine Beschreibung der Einheit
Dieses Modul befasst sich mit dem Übergang von Nachhaltigkeit zu Regeneration und verankert Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion (DEI) als zentrale Elemente der strategischen Neuausrichtung von Organisationen. Im Mittelpunkt steht der Wandel organisationaler Paradigmen: von „Nachhaltigkeit“, die vor allem darauf abzielt, negative Auswirkungen zu reduzieren und ein Gleichgewicht zu erhalten, hin zu „Regeneration“, die positive Wirkung schaffen und soziale sowie menschliche Systeme stärken und erneuern möchte. Im Verlauf des Moduls reflektieren die Teilnehmenden die Praxis ihrer eigenen Organisationen, analysieren bestehende Ansätze und identifizieren Möglichkeiten, regenerative und inklusive Prinzipien in Strategien und Arbeitsabläufe zu integrieren. Ziel ist ein Perspektivwechsel, der Führungskräfte dazu befähigt, als Akteur*innen des Wandels zu gerechteren, inklusiveren und zukunftsfähigeren Organisationen beizutragen.
Zielgruppe
Das Programm richtet sich an Führungskräfte und Manager*innen, Fachkräfte aus Personalwesen und Organisationsentwicklung, pädagogische Fachkräfte und Trainer*innen – insbesondere in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET) –, Personen aus den Bereichen Strategie, Innovation oder soziale Wirkung sowie erwachsene Lernende mit Interesse an Nachhaltigkeit, Inklusion und organisationaler Transformation.
Zentrale Lernziele
Das Modul fördert das Verständnis für den Übergang von Nachhaltigkeit zu Regeneration, verdeutlicht die strategische Bedeutung von Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion in Organisationen, regt zur kritischen Reflexion organisationaler Praktiken und ihrer gesellschaftlichen Wirkung an, stärkt eine systemische und ganzheitliche Sicht auf Organisationen als dynamische, lebendige Systeme und befähigt die Teilnehmenden, inklusive und regenerative Prinzipien in ihren beruflichen Kontext zu übertragen.
Konkrete Lernergebnisse
- Wissen: Nachhaltigkeit und Regeneration klar voneinander unterscheiden.
- Fähigkeiten: Organisationale Praktiken im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Inklusion und Regeneration bewerten.
- Haltung: Ein kritisches Bewusstsein für Ungleichheiten und Ausgrenzung entwickeln.
Voraussichtliche Dauer
2 Stunden.
Schlüsselbegriffe
Regeneratives Management – Systemdenken – Regenerative Organisationen – Inklusion am Arbeitsplatz – Organisationale Resilienz
Aktivität 1. Eisbrecher – Vielfalt in Bewegung
Die Teilnehmenden reagieren auf Aussagen, indem sie sich je nach Grad ihrer Zustimmung entlang einer Linie positionieren. Die Aktivität macht die Vielfalt innerhalb der Gruppe sichtbar und führt in die Konzepte Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion (DEI) ein.
⏱️ Dauer: 17 minuten.
👥 Format: Plenum.
🖥️ Materialien: Canva-Präsentation.
↔️ Raum: Ausreichend freie Fläche im Raum. Optional: Klebeband, um die Linie mit „Ja / Ich stimme zu“ und „Nein / Ich stimme nicht zu“ zu markieren.
Aktivität 2. Von Nachhaltigkeit zu inklusiver Regeneration
Die Teilnehmenden analysieren organisationale Praktiken und ordnen sie als nachhaltig, regenerativ oder regenerativ und inklusiv ein. In Gruppen überarbeiten sie ausgewählte Praktiken, um deren positive Wirkung zu erhöhen und Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion (DEI) zu stärken.
⏱️ Dauer: 30 minuten.
👥 Format: Gruppenarbeit und Plenum.
🖥️ Materialien: Unterlagen zur Erläuterung der zentralen Konzepte der Aktivität (zur Verteilung an die Teilnehmenden), Praxisfälle als Arbeitsblätter, Arbeitsblätter mit organisationalen Fallbeispielen, Arbeitsblatt für Analyse und Überarbeitung, Flipchart oder A3-Blätter.
↔️ Raum: Ein Raum mit Tischen und Stühlen.
Aktivität 3. Inklusion und Wirkung bewerten
Die Teilnehmenden bewerten eine Organisation anhand der Dimensionen Inklusion, Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Wirkung mithilfe eines diagnostischen Rahmens. Durch individuelle Reflexion und Austausch mit anderen identifizieren sie Lücken, Chancen und konkrete Maßnahmen, die regenerativere und inklusivere Praktiken fördern.
⏱️ Dauer: 40 minuten.
👥 Format: Plenum.
🖥️ Materialien: Arbeitsblatt mit drei Dimensionen, Diagnose-Arbeitsblatt.
↔️ Raum: Ein Raum mit Tischen und Stühlen.
Aktivität 4. Abschlussreflexion
Die Teilnehmenden reflektieren die wichtigsten Erkenntnisse des Moduls und benennen konkrete Maßnahmen, die sie in ihrem beruflichen Kontext umsetzen können. Die Aktivität stärkt das persönliche Commitment, Inklusion, Chancengerechtigkeit und regenerative Veränderung in den eigenen Teams und Organisationen zu fördern.
⏱️ Dauer: 10 minuten.
👥 Format: Einzelarbeit.
🖥️ Materialien: Reflexionsblatt.
↔️ Raum: Ein Raum mit Tischen und Stühlen.